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Information Schüssler-Salze
Woher kommen die Schüssler-Salze?
Das biochemische Heilverfahren beruht auf der Theorie der Zelle - "die Krankheit des Körpers ist gleich die Krankheit der Zelle"- und wurde u.a. vom Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler (1821-1898) aus Oldenburg erforscht. Er stellte im Blut und als Bestandteile der Zellen 12 biochemische Nährsalze fest, die be-stimmte Funktionen im Körper ausüben. Das Ziel der biochemischen Heilweise nach Dr. Schüssler ist, die Wiederherstellung der normalen Funktionen der Zelle, das heisst: diese Methode reguliert und regt die körpereigenen Mechanismen an, die sich dann regenerieren können, mit Ausnahme von zerstörtem Gewebe.
Bei welchen Beschwerden nützen Schüssler Salze?
Etwa 80% aller Erkrankungen basieren auf einer Entzündung. Jede Entzündung durchläuft bestimmte Stadien, die jeweils typische Symptome aufweisen:
1. Stadium trocken, ohne Sekret (Nr. 3 Ferrum phosphor.)
2. Stadium zäher, farbloser Schleim, schwer loszuwerden (Nr. 4 Kalium chlorat.)
3. Stadium gelb-grünlicher Schleim, gut löslich, plus Eiter (Nr. 6 Kalium sulfur.)
4. Stadium chron. Entzündung, eitrige Absonderung, löslich (Nr. 12 Calcium sulf.)
Allgemeine Wirkung der Schüssler Salze :
- Akute bis chronische Entzündungen, Krankheit, Stress, Übersäuerung
- Schwangerschaft, Stoffwechselprobleme, Psycholog. Beschwerden
- Verhaltensmuster, Strahlenbelastungen, Stöhrherde im Körper u.a.
Wie heissen die 12 Schüssler Salze?
- Calzium fluoratum Arthrosen, Brüche, Osteoporose, Tennisarm u.a.
- Calzium phosphoricum Karies, Blutungen, Erbrechen, Asthma, Krämpfe u.a.
- Ferrum phosphoricum Blutarmut, Schmerzen, Durchfall, Schwindel u.a.
- Kalium chloratum Bronchitis, Blasenentzündung, Ohrentzündung u.a.
- Kalium phosphoricum Geschwüre, nervöse Herz- und Magenprobleme u.a.
- Kalium sulfuricum Schnupfen, chr. Katarrhe, Rheuma, Hautjucken u.a.
- Magnesium phosphoricum Migräne, Koliken, Schwäche, Hexenschuss u.a.
- Natrium muraticum Hämorrhoiden, Husten, Erschöpfung, Schwitzen u.a.
- Natrium phosphoricum Ulcus, Ohreiterung, Polypen, Steinbildung, Akne u.a.
- Natrium sulfuricum Gelbsucht, Diabetes, Ödeme, Ekzeme, Grippe u.a.
- Silicea Eiterungen, Arteriosklerose, Vitalitätsverlust, Alterungsproz. u.a.
- Calcium sulfuricum Geschwüre, Furunkel, Blutungen, Wunden u.a.
Wie nimmt man die Salze ein?
Die Schüssler Salze werden in den Potenzen D3, D6 oder D12 abgegeben. Die Zubereitung folgt den homöopathischen Gesetzen, die leicht resorbierbar ist: durch Milchzucker und Speichel.
Die Mittel sind dann optimal wirksam, wenn man sie lutscht, Ausnahme ist die Nr. 7 (Notfallmittel), da werden 10 Tabletten in einem Glas mit heissem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken. Üblicherweise nimmt man ca. 4 mal 4 Tabletten pro Tag ein. Man sollte darauf achten, dass eine halbe Stunde vor und nach der Einnahme nichts gegessen und getrunken werden sollte.
Die Salze werden unmittelbar von den Schleimhäuten des Mundes, Schlundes und der Speiseröhre direkt ins Blut gebracht. Für die Suche nach den geeigneten Schüssler Salzen, ist es empfehlenswert einen geschulten Therapeuten aufzusuchen und sich beraten zu lassen.
Was gibt es sonst noch für Mittel?
Es gibt noch biochemische Lotionen und Salben, die wie die 12 Nährsalze verwendet werden. Grundsätzlich gilt, dass die Salze, ausser auf dem inneren Wege, auch über die Haut aufgenommen werden können. Sie können bei verschiedenen Beschwerden benutzt werden wie:
- Narben, Krampfadern, Hämorrhoiden, Brüche, Verspannungen
- Quetschungen, Prellungen, Muskelkrämpfen, Schwellungen
- Schuppenflechte, Psoriasis, Neurodermitis, Haut- und Fusspilz,
- Akne, Migräne, Ischias, Nervenschmerzen, Stirn- und Nebenhöhlen-entzündungen u. a.
In welchen Lebensmittel gibt es Mineralstoffe?
Die folgenden aufgeführten Lebensmittel haben entweder einen hohen Gehalt an den entsprechenden Mineralstoffen, oder fördern deren Aufnahme:
- Kleie, Knoblauch, Kohl, Spinat, Zwiebeln
- Erbsen, Gerste, Hafer, Linsen, Nüsse, Roggen
- Sesamsamen, Weizen, Orangen, Zitronen
- Bohnen, Brombeeren, Datteln, Feigen, Pflaumen
- Rosinen, Spargel, Aepfel, Kresse, Löwenzahn
- Oliven, Randen, Sellerie, Tomaten, Grapefruits
- Karotten, Meerrettich, Petersilie, Erdbeeren,
- Gurken, Hirse, Pastinaken, Rhabarber, Blumenkohl
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